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Personal Branding: Verkaufe dein eigenes “Ich” als Marke

Wer etwas verkaufen und aus der grauen Konkurrenz ausstechen möchte, muss von seinem Zielpublikum als Instanz wahrgenommen werden. Ein Image wie ein Gütesiegel aufzubauen, geschieht nicht über Nacht. Dank Social Media ist es heute jedoch viel leichter als noch vor 10 Jahren, seinen guten Ruf zu verfestigen. 

Um als Marke in Erscheinung zu treten, müssen zahlreiche Einzelentscheidungen getroffen werden. Unverzichtbar sind ein Alleinstellungsmerkmal und eine Strategie für dein Branding.

Ohne Personal-Branding-Strategie geht es nicht

Der erste Schritt der Personal-Branding-Strategie ist die Selbstreflexion. Finde heraus, wer du bist, was dich ausmacht und wofür dein Name steht. Arbeite dein Alleinstellungsmerkmal heraus und überlege dir Möglichkeiten, dieses bekanntzumachen. Eine tolle Idee ist ohne ordentlichen Trommelwirbel wirkungslos. Beim Vermarkten des eigenen Ichs geht es heutzutage vor allem um Sichtbarkeit im Netz. Menschen kaufen lieber von anderen Menschen als von anonymen Unternehmen. Wer etwas anzubieten hat, muss dies auch zeigen. Lege deine Scheu vor Sichtbarkeit im Netz ab, sofern diese vorhanden ist. Stifte einen Mehrwert, der Interessenten immer wieder auf deine Webseite lockt. Das geht beispielsweise, indem du exklusives Wissen teilst oder potenziellen Kunden Lösungen für deren Probleme anbieten. Bleibe immer authentisch, nur dann halten dir Kunden auch langfristig die Treue.

Inbound Marketing und nachhaltiges Networking

Schenke deiner Marke durch nützliche Inhalte Menschlichkeit und Vertrauenswürdigkeit. Im Laufe der Zeit kannst du damit deine eigene Expertise verfestigen. Eine gute Reputation verbreitet sich Dank Social Media wie ein Lauffeuer. Nach und nach gewinnt dein Wort immer mehr Gewicht, wie man an Influencern auf Instagram oder YouTube sehen kann. Der Erfolg einer Marke ist aber nicht nur an die Bekanntheit geknüpft. Noch wichtiger sind die Assoziationen, die mit deinem Namen verbunden werden. Man spricht hier von Markentiefe (Brand Depth). Diese Assoziationen werden durch viele Berührungspunkte geweckt, die sich zu einem kompletten Bild zusammenfügen. Die Markentiefe kann selbst ein simples Produkt erheblich aufwerten.

Die Lovebrand – höchste Stufe im Personal Branding

Auch die Überzeugungen deiner Zielgruppe bestimmen den Wert Ihrer Marke. Deine Kunden können dich bewundern, lieben oder hassen. In allen Fällen sind starke Emotionen im Spiel. Ein funktionales Konzept basiert auf Wohlwollen und Respekt gegenüber deinen Produkten und Dienstleistungen, denn Kunden nehmen zu Markenprodukten eine bestimmte Haltung ein. Im Gegensatz zu Bedarfsartikeln, die wir täglich benutzen und die uns aus kaum auffallen, bringen wir Marken relativ viel Respekt, wenn auch nicht unbedingt Liebe entgegen. Für eine Lieblingsmarke allerdings sind Verbraucher bereit, viel zu tun. Um von einer einfachen Marke zu einer Lieblingsmarke zu werden, braucht es Einsatz, Konsequenz und Integrität.

Fazit

Personal Branding ist keine einmalige, sondern nachhaltige Sache. Du musst dich vermarkten, aber auch deine Marke pflegen und langfristig beobachten, wie dein Publikum über dich denkt. Bist du Abenteurer, Held, Pionier, Märtyrer, Rambo oder sensibler Evergreen? Bleibe dir und deinen Überzeugungen möglichst treu.

Damit dir dies gelingt, bieten wir Personal Branding Workshops, an denen du lernst, das boomende Business-Netzwerk LinkedIn optimal für deine Positionierung zu nutzen. 

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